„Ernte“-Zellen: Sie werden dem Patienten an die Stelle des Defekts zurückgegeben und sollen sich dort zu Knochenzellen ausdifferenzieren.
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Bergmannsheil - aktuelle Projekte
Neuer Knochen aus körpereigenen Stammzellen
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Oft kann der Körper einen Knochenbruch nicht selbst reparieren.
In solchen Fällen hilft das Bergmannsheil im Rahmen einer der weltweit ersten Pilotstudien zur „regenerativen Medizin“
mit körpereigenen Stammzellen.
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Körpereigene Zellen werden in einem Bioreaktor vermehrt. Anschließend werden sie dem Patienten im Zuge einer Operation an die Stelle des Knochendefekts zurückgegeben.
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Dort entwickeln sie sich nach dem Vorbild ihrer Nachbarzellen
zu stabiler Knochensubstanz.
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Ziel: Schnelle und bessere Heilung komplizierter, nicht oder schlecht heilender Brüche. Keine Abstoßungsreaktionen, da der Patient seine eigenen Zellen zurückbekommt.
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Parallel läuft die Suche nach geeigneten Therapieformen, und Langzeitstudien am Bergmannsheil tragen zum Siegeszug der Glukokortikosteroide bei obstruktiven Atemwegserkrankungen bei.
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Adulte Stammzellen könnten der Schlüssel sein zu ganz neuen
therapeutischen Möglichkeiten. Die Forschung mit diesen Zellen ist ethisch unproblematisch, weil sie nicht aus Embryonen gewonnen werden, sondern zum Beispiel aus dem Knochenmark. |
Prof. Dr. Manfred Köller, PD Dr. Thomas Schildhauer, Chirurgische Klinik und Poliklinik der Berufsgenossen-
schaftlichen Kliniken Bergmannsheil –
Klinikum der Ruhr-Universität Bochum |